Autor: Ken Follett

18 Jahre mussten die Fans von Ken Follett auf die Fortsetzung des historischen Romas "Die Säulen der Erde" warten. Das Ergebnis sind mehr asl 1200 Seiten, die sich schnell, gewohnt flüssig lesen.

Nun sind im Buch 200 Jahre vergangen, wir bewegen uns im England des 14.Jahrhunderts. Und auch wenn wir hier die Nachfahren von Roman "Die Säulen der Erde" finden, so finden wir in ihnen auch sehr ähnliche Charaktere, also wundert Euch nicht, wenn Euch die Protagonisten seltsam vertraut vorkommen.

Vier Menschen bilden den Mittelpunkt des Geschehens, allen voran Merthin, Nachfahre des großen Baumeisters Jack. Dann sind da noch sein Bruder Ralph, der in den Ritterstand aufgenommen werden möchte, da sind Caris, die nur der Verbrennung als Hexe entfliehen kann, indem sie als Nonne einem Kloster beitritt und Gwenda. Höhen und Tiefen und sogar die Pest ziehen sich durch das Leben der Hauptfiguren.

Und auch wenn in "Die Säule der Erde" eher der 'rote Faden' zu finden ist, also das Bauen einer Kathedrale, schafft es Ken Follett auch in "Die Tore der Welt" den Leser am Buch zu halten, da sein Schreibstil den Leser kurzweilig durch die mehr als 1 200 Seiten führt.

Rezensiert von S. Brach

Gebundene Ausgabe: 1120 Seiten

Verlag: Luebbe; Auflage: 1 (29. Februar 2008)

ISBN 978-3785723166