Johan Theorin - Öland
Autor: Johan Theorin
Als an einem nebligen Spätsommertag Im Jahr 1972 ein Junge über die Steinmauer eines einsamen Hauses klettert, verschwindet er – spurlos. Weder Polizei noch Familie sehen ihn je wieder.
Die Mutter Julia kann sich mit dem angeblichen Tod ihres Jungen Jens nicht abfinden und sucht immer wieder Trost in Alkohol und Tabletten. Dann kommt eines Tages ein Anruf ihres Vaters, mit dem sie sehr lange nicht mehr gesprochen hat.
Dieser Anruf bringt Julia wieder zurück nach Öland, denn es gibt eine Spur zu ihrem verschwundenen Sohn…..
Dann ist da noch Nils Kant, der Sündenbock von Öland. Er wird für einiges verantwortlich gemacht, was früher geschah. Hatte er etwas mit dem Ertrinken seines Bruders zu tun? Und dann ist da noch die Sache mit dem schwer verletzten Vorarbeiter von Nils Kant.
Hatte er etwas mit dem Verschwinden von Jens zu tun?
Mit Blicke in die Vergangenheit sucht Julia nach der Wahrheit, wobei das Buch uns die Landschaft von Öland so nah bringt, dass wir uns vorstellen können, selbst dort zu sein.
Langsam an Tempo zunehmend, aber überhaupt nicht langweilig ist der erste Roman von Johan Theorin, und die karge Landschaft schafft eine einmalige Stimmung, wenn wir uns durch die Seiten lesen.
Überraschen wird das Buch bis zum Schluß und wir dürfen auf Fortsetzungen gespannt sein, denn „Öland“ ist zwar das erste Buch von Johan Theorin, soll aber nicht das letzte sein.
Ein Quartett ist geplant, für jede Jahreszeit eins. „Öland“ eröffnet die Reihe mit dem Herbst. Ein Buch, das Ihr schnell durchgelesen habt, packend und spannend! (Holly) Gebundene Ausgabe, 446 Seiten, Piper-Verlag, ISBN 978-3492050890